Begleiten und unterstützen

Altenbetreuung

Die Evangelische Muttergemeinde A.B. Oberwart betreibt mehrere diakonische Einrichtungen für alte und pflegebedürftige Menschen.

Mit unseren Pflegeheimen in Oberwart und Pinkafeld, unserem Seniorengarten, unserer Hauskrankenpflege, unseren Betreuten Wohnungen und unserem Essen auf Rädern zählen wir zu den größten Sozialorganisationen des Südburgenlandes. Dabei ist es für uns stets oberstes Ziel, alle Menschen, die in unseren Häusern leben, aber auch all jene, die wir mit unseren mobilen Diensten betreuen, bestmöglich zu begleiten und zu unterstützen.

Geborgenheit und Würde

Hauptziel all unserer Bemühungen ist es, dass sich unsere Bewohner bei uns jederzeit geborgen und gut aufgehoben fühlen. Wir versuchen stets individuelle Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche wahrzunehmen und auf diese einzugehen. Dabei beziehen wir den Bewohner sowie seine Familie und sein soziales Umfeld in den Pflegeprozess aktiv ein und respektieren die Würde des Menschen, sowie sein Recht auf Selbstbestimmung.

Die vielfältigen Aufgaben im Pflegebereich erfordern viel Vertrauen und Kontinuität. Deshalb vermeiden wir unnötige Wechsel im Pflegeteam, damit eine persönliche Beziehung zwischen Bewohnern und Mitarbeitern entstehen kann.

Wissenschaft mit dem Mittelpunkt Mensch

In der Pflegepraxis arbeiten wir nach wissenschaftlich fundierten Standards. Wir orientieren uns an dem Pflegemodell Monika Krohwinkel, bei dem im Vordergrund steht, dass unsere Bewohner so aktiv wie möglich sind. Noch vorhandene Ressourcen werden erfasst, stabilisiert und gefördert. Über die geregelten Abläufe der professionellen Pflege hinaus, wollen wir die Eigenständigkeit und spezifischen Fähigkeiten und Interessen jedes Einzelnen fördern, erhalten und nach Möglichkeit wiederherstellen.

Mit unserem Projekt Hospiz und Palliative Care, dass wir auf Initiative von Dr. Klaus-Peter Schuh gemeinsam mit allen Hausärzten gestartet haben, nehmen wir eine Vorreiterrolle ein. Durch professionelle Hospizarbeit, welche die Schulungen unserer Mitarbeiter sowie Vorsorgedialoge mit den Bewohnern beinhaltet, werden bei uns die persönlichen Wünsche jedes Bewohners in der Sterbephase berücksichtigt.

Hospiz und Palliativcare, Vorsorgedialog

Die Hospizbewegung Burgenland wurde 1996 unter Mitwirkung von Pfarrer Kisza gegründet. Im Jahr 2004 wurde von der Diakonie Oberwart eine eigene Regionalgruppe etabliert, die regelmäßig ehrenamtliche Mitarbeiter/innen für eine achtsame Begleitung in der letzten Phase des Lebens ausbildet. Seit Herbst 2012 werden auch alle unsere hauptamtlichen Mitarbeiter/innen für die Anliegen der Hospiz- Palliativpflege sensibilisiert, um unseren Bewohner/innen ein Sterben in Würde und Begleitung zu ermöglichen (Hospiz und Palliativcareausbildung). 

2013 hat Dr. Klaus Peter Schuh, als Gemeindevertreter und Arzt, gemeinsam mit unseren MitarbeiterInnen den sogenannten Vorsorgedialog entwickelt und eingeführt. Das ist ein Gesprächsangebot, das es unseren Bewohnern und ihren Angehörigen ermöglicht, ihr Lebensende bewusst in den Blick zu nehmen und so weit als möglich, selbstbestimmt zu gestalten.

Ansprechpartner: